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Die feuchten Tropen und der Daintree Regenwald

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Nach den Tagen in der aufregenden Stadt, ging es sofort mit dem Kontrastprogramm weiter. Von Darwin aus fuhren wir innerhalb der letzten Tage wieder einige tausend Kilometer bis an die Ostküste. Die Atherton Tabletop Lands Die meiste Zeit führte der leere Highway durch trockene Steppe, Grasland und unerträgliche Hitze. Die einzige asphaltierte Straße vom hohen Norden an die Ostküste führt zu erst bis in die trockene Mitte des Kontinents und dann wieder nordostwärts in Richtung Küste. Somit fährt man einen ganz schön großen Umweg und ist zwischenzeitlich nur noch 1500km vom Uluru entfernt.  Auf dem Weg nach Cairns machte uns auch wieder der Regen zu schaffen, denn viele Teile des Highways waren kurz davor, überspült zu werden oder waren schon einige Zentimeter unter Wasser. Doch wir schafften es trotzdem noch durch das sehr dünn besiedelte Gebiet und kamen dann in die Atherton Tabletop Lands. Im Vergleich zu den tausenden Kilometern durch das platte, karge Land war dies...

Ein Traum wurde wahr.

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Ich weiß nicht genau wieso, aber Singapur, der tropische Insel-Stadtstaat mit 5 Millionen Einwohnern, hat mich schon seit langer Zeit fasziniert. Leider gab es bisher kaum Gelegenheiten, diese Stadt zu sehen, doch die Nähe Australiens zu Südostasien eröffnete mir die Möglichkeit, eines meiner dringendsten Reiseziele endlich zu sehen.  Vor ein paar Tagen noch saß ich im Auto und bin stundenlang durch den australischen Norden gefahren, um es vor dem Regen bis nach Darwin zu schaffen. Nach 22 Stunden Fahrt haben wir es endlich geschafft und konnten Montag früh in den Flieger nach Singapur steigen. Nach knapp fünf Stunden im Flugzeug landete ich in Singapur und mit der Metro ging es direkt zum Hostel in der Nähe des Bankenviertels, in Chinatown.  Hier in Chinatown, dem touristischen Zentrum der chinesischen Einwohner Singapurs, sieht man noch überall die Dekorationen und Überreste der Neujahrsfeier vor ein paar Tagen. Eigentlich sieht man in Chinatown an vielen Ecken a...

Die Reise entlang der Westküste

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Und schon liegt ein großer Teil der Westküste hinter uns. Eigentlich war dieser Abschnitt der Küste Australiens eines meiner Highlights aber die einzelnen schönen Orte liegen so weit auseinander, dass man in kurzer Zeit echt viele Kilometer zurücklegt. The Pinnacles Direkt hinter Perth (das heißt ca. 300km in „australisch“) war ich das erste Mal in meinem Leben „Sandboarden“. Die Sanddünen in Lancelin sind so hoch und steil, dass man sich einfach ein Holzbrett in Form eines Snowboards ausleiht, ein bisschen Kerzenwachs auf die Unterseite reibt und den Rest der Gravitation überlässt. Es funktioniert wirklich gut und man braucht auch nicht sehr viel Übung, um die kurzen Abhänge schnell herunter zu rutschen. Danach hat man zwar Sand an jeder erdenklichen Stelle des Körpers aber es macht schon Spaß. Hinter Lancelin kommt man dann zu den Pinnacles. Ehrlich gesagt war ich von dieser Sehenswürdigkeit ein wenig enttäuscht. Die ganzen Steinsäulen, die mitten im Nichts aus dem San...

Ein Monat ist vorbei.

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Ein Monat unterwegs. Es fühlt sich an, als wäre es schon viel länger. Man sieht an den meisten der Tage auf dem Roadtrip so viel, dass es ein Tag manchmal so viele Eindrücke wie eine ganze Woche hinterlässt. Dies macht manchmal müde und an manchen Tagen hat man einfach auch mal das Gefühl, dass man nichts machen möchte und einfach nur ankommen möchte.  Der Hafen von Fremantle. Irgendwie schon komisch, wenn man die "Hamburg Süd" Container hier ankommen sieht. Am Dienstag kamen wir erstmal in Fremantle an. Eine kleine Vorstadt mit einem großen Hafen, wo auch die Fähren nach Rottnest Island ablegen. So verbrachten wir einen ganzen Tag auf der autofreien Insel und umrundeten diese auf Leihrrädern. Der ständige starke Wind und das Auf und Ab der Dünenlandschaft zeigten mir, dass ich ein wenig aus der Form bin, auch wenn es den Anderen teilweise deutlich schlechter ging, nach den eigentlich nur 27 Kilometern.  Der einzige Leuchtturm auf Rottnest Island. Die Insel ...

Albany und die südwestliche Spitze

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Der letzte Eintrag ist schon wieder echt lange her. Und mittlerweile bin ich schon wieder an so vielen verschiedenen und interessanten Orten Australiens gewesen, dass ich kaum hinterherkomme mit Bildern und Blogeinträgen Nach den längeren Fahrten der Wochen zuvor waren wir in Albany für drei Nächte in einem echt schönen Hostel. Dort gab es morgens Eierkuchen, so viele wie man wollte und das Hostelteam war super freundlich. Man fühlte sich direkt wohl und somit wurde aus einer geplanten Nacht dort, erst eine weitere Zweite und dann noch eine Dritte.  Auch der Ort an sich war sehr schön. Albany hat eine weite Geschichte als erste europäische Kolonie in Westaustralien und als Ausgangshafen für die australischen Flotten, die im ersten Weltkrieg Richtung Europa zogen. Außerdem gibt es einige sehr schöne Strände und Nationalparks in der Umgebung.  Von Mount Frankland konnte man sehen, wo sich das Feuer vor ein paar Wochen durch den Wald gefressen hat. Die lokale ...

3000 Kilometer...

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...  und wir sind noch nicht einmal an der Westküste bzw. in Perth angekommen. Mittlerweile haben wir zwei Zeitzonen hinter uns gelassen und sind im Vergleich zu Melbourne schon drei Stunden später.  Enercon Windräder in der Nähe von Esperance; Windräder sind in Australien aber eine Seltenheit und wenn es welche gibt, scheint es, so besonders zu sein, dass sie als Touristenattraktion ausgeschildert sind. Wir starteten von Adelaide zuerst nach Port Augusta. Da es dort nicht viel zu sehen gab fuhren wir direkt weiter entlang der Küste auf die Eyre Halbinsel. Leider war dort auch nicht viel los. Man sah lediglich unendliche, staubtrockene Weiden mit ein paar Kühen oder Schafen oder brach liegende Getreidefelder. Zwischendurch tauchten kleine, verschlafene Dörfer am Strand am Horizont auf. Meist wirkten diese jedoch wie ausgestorben. Und so fuhren wir immer weiter bis sich der Tag dem Ende neigte und wir in Elliston, einem genauso ausgestorbenen Küstendorf, ankamen. Auf...