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Tulip Festival

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Nach einer nervenaufreibenden Arbeitswoche kam das lang ersehnte Wochenende und ein unverhoffter Aushilfsjob. Seit Montag vergehen die Tage wieder zwischen  8 Uhr morgens und 17 Uhr wie Jahre und die Stunden bis zum nächsten Morgen wie ein paar Minuten.  Ich habe einen neuen Job bei einem ... Tulpenproduzenten. Ja so und nicht Gärtnerei oder ähnlich müsste man den Betrieb nennen, bei dem ich jetzt jeden Wochentag von 7:30 Uhr bis 16:30 am Fließband stehen darf, um den Jahresvorrat an Tulpenzwiebeln in unendlich viele Behälter mit Erde zu bringen.  Zusammen mit ein paar anderen Leuten aus dem Hostel, größtenteils Taiwanesen, dürfen wir also die ganze Zeit die gleiche Handbewegung ausführen und nach einiger Zeit steht man nur noch wie eine hypnotisierter, maschinenähnlicher Arbeiter am Band und versucht sich von den stärker werdenden Schulterschmerzen abzulenken.  Dabei pflanzen wir pro Tag 200.000 aus Holland importierte Zwiebeln ein. Ungefähr fünf Millionen...

Everyday life

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Wir sind jetzt schon zweieinhalb Wochen hier in Emerald und es stellt sich langsam ein Alltagsrhytmus ein.  An Arbeitstagen, also von Montag bis Freitag, klingelt um 05:45 Uhr zeitgleich mit dem Sonnenaufgang der Wecker kurz ein Tee meistens grüner Tee und u m kurz nach halb sieben geht es los mit dem Auto zur Arbeit. Etwa 17 Uhr kommt man fertig und meist müde im Zimmer an, duscht, erledigt teilweise andere Dinge, wie Wäsche waschen, Einkaufen und Anderes und kocht dann was und packt die Sachen für den nächsten Tag, um dann etwa 20 Uhr ins Bett zu fallen.  Dann ist der Tag aber zurzeit noch nicht geschafft, denn mein IELTS-Buch wartet noch... Das heißt dann, nochmal ein bis zwei Stunden für den Test zu üben, um dann um 23 Uhr endlich das Licht ausmachen zu können.  Am Wochenende entspannt man, abends ist oft was los im Hostel, es gibt BBQs oder Fifa-Turniere.  So sehen die Arbeitswochen hier normalerweise aus. Da bleibt nicht viel Zeit für große ander...

A week of work.

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Die erste Woche Arbeit ist geschafft. Es war eine Woche voller neuer Erfahrungen und der Anfangseuphorie, einen guten und dennoch harten Job gefunden zu haben. Doch sie endete dennoch mit einer deprimierenden Überraschung.  Am Montag war der erste Arbeitstag bei JMK Nursery  in Wandin East, eine Gärtnerei die tausende verschiedene Pflanzensorten anbietet und jedes Jahr mehr als eine Million Pflanzen verkauft vorrangig für Landschaftsgärtner und Baufirmen aber auch Privatkunden. Die Firma brauchte drei Leute aus unserem Hostel, mich eingeschlossen. Somit konnten wir auch eines der Autos des Hostels, einen alten, verbeulten Toyota Van nutzen um die 25 km zur Arbeit zu fahren.  Der Weg zur Arbeit hat uns am ersten Morgen sehr erstaunt, denn die Landschaft hier am Rande der Yarra Ranges ist an einigen Stellen sehr sehenswert.  Um 7:30 Uhr jeden Morgen startete die Arbeit in der relativ großen Gärtnerei. Und schon vom ersten Tag an waren wir voll...

Lake Park

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Eine Woche in Emerald, Victoria, ein kleiner, netter Ort in der Nähe von Melbourne. Emerald Lake Park Nach spätestens 3 Tagen hat man eigentlich schon alles gesehen, was man in Emerald gesehen haben kann. Dennoch ist der Ort ziemlich weitläufig, was vor allem daran liegt, dass es ein typisch amerikanisch wirkender Suburb ist mit großen Grundstücken, langen Einfahrten und protzigen Häusern ist.  Das Einzige, was man vom Hostel in ein paar Minuten zu Fuß erreichen kann, ist der Lake Park.  Der Park bietet einige schöne Plätze zum Entspannen und Runterkommen. Währenddessen kann man an einem der öffentlichen Grillstände ein typisches australisches BBQ genießen oder den vielen unterschiedlichen Vögeln, die jetzt gerade am Anfang des australischen Frühlings besonders aktiv sind, zuhören. Besonders hervor sticht dabei der Kookaburra mit seinem lachenden Gesang oder der bunte Pennantsittich (hier: Crimson Rosella bezeichnet). Sorry, hatte bei all diesen Bildern n...

Off into the South.

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Nach einer sonnigen und doch eher entspannten Anfangswoche in Sydney wollten wir endlich einen Job haben. Doch dies führte uns in den kühlen und nassen Süden Australiens. Mittlerweile hatten wir nebenbei einige Bewerbungen an Farmen abgeschickt, doch es gab keine einzige Antwort innerhalb der letzten Tage.  Daraufhin folgten wir einem Tipp anderer deutscher Backpacker, es mal bei einem Eventveranstalter in einem Vorort von Sydney zu versuchen.  Somit zogen wir mit all unserem Hab & Gut los und kamen nach einer Stunde Zug -und Busfahrt auf dem wuseligen Firmengelände inmitten eines Einfamilienhausviertels an. Nach dem Ausfüllen einiger firmeninternen Formulare begrüßte uns jemand aus der Führungsebene und sagte uns, dass er uns anruft, wenn er uns braucht. (Dies sollte frühestens 4 Tage später der Fall sein) Somit entschieden wir uns, zum Working Hostel nach Emerald bei Melbourne zu fahren. Wir stiegen abends in Sydney in den Zug und kamen nach 12h Fahr...

Manly Beach

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Nach zwei aufeinderfolgenden Tagen im Hostel, ging es mir heute endlich wieder so gut, dass ich Sydney weiter entdecken konnte.  Wir entschieden uns nach Manly (Stadtteil von Sydney) zu fahren. Der Stadtteil ist bekannt für die familienfreundliche, entspannte Atmosphäre und wird von Einheimischen gern am Wochenende aufgesucht. Direkt am Pazifik gelegen, ist die Brandung dementsprechend scharf, was natürlich auch viele zum Surfen nutzen.  Sydneys Innenstadt Nach Manly kommt man am besten mit einer der vielen Fähren, die sonntags sogar besonders billig sind, da man den Nahverkehr für $2,60 so oft nutzen kann wie man möchte. Die Fähren legen direkt neben der Oper ab und sind in 30 Minuten am offenen Pazifik bzw. Manly Beach. Außerdem haben auch fast alle Läden sonntags geöffnet, wodurch wir unterwegs schnell an Snacks kamen.  Manly Manly Beach Sydney scheint eine maritime Stadt zu sein, da sie sich um die gesamte Bucht, die tief ins Hin...

First complete day in Australia.

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Auf einem Kontinent aufzuwachen, der weiter weg von zu Hause ist als die meisten anderen Orte auf der Erde fühlt sich gleichzeitig fremd und unwohl aber auch aufregend und spannend an.  Heute haben wir erstmal viele Infos bekommen, und zwar von den netten Mitarbeitern im AIFS Büro in Sydney. Dadurch haben wir auch einige interessante Jobangebote gefunden und haben uns umgehend bei einem "Working Hostel" in Emerald bei Melbourne gemeldet, wo ein Job auf einer Blumenfarm/Baumschule auf uns warten könnte, wenn es klappt. Hoffentlich findet sich schnell was, denn Sydney ist vor allem eins: übermäßig teuer.  Jedoch hat diese Stadt auch verdammt schöne Ecken. Am Abend sind wir vom Hostel zur Oper und dem anliegenden Hafen mit Harbourbridge gelaufen (ca. 30min). Da es Winter ist, wird es schon um ca. 18 Uhr dunkel. Dadurch erlebten wir die wuselige Innenstadt am Abend und hatten einen guten Blick auf die "nächtliche Skyline". Generell erinnert Sydneys Innenstadt a...

Danke!

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Es ist unglaublich, wie viel Zuspruch und Unterstützung ich in den letzten Tagen vor der Abreise bekommen habe. Nicht nur in materieller Hinsicht sondern auch mental wurde mir viel mit auf den Weg gegeben. Einerseits macht es den Abschied aus der Heimat vielleicht erträglicher, andererseits erfährt man dadurch erneut, was man an den Menschen hat, die man zu Hause zurücklässt.  Für die ganze Unterstützung kann ich nur ganz oft Danke sagen.  Vielen Dank für das Mut machen, vielen Dank für die Glückwünsche und natürlich auch Danke für die ganzen kleinen Sachen, die ich sicherlich in Australien brauchen werde.  Jetzt kann dieser Blog richtig starten. Es wird sicherlich nicht jeden Tag neue Posts geben können. Ich versuche aber so viel wie möglich zu teilen, damit ihr teilhaben könnt an meinem Weg durch das Land. It is unbelievable how much support and encouragement I received in the last days at home. Not just only with regard to substantial things but also wit...